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Die Vergangenheit existiert nicht, ich drückte auf “Löschen”

Ich spürte einen Stein im Herz als ich auf Facebook was gelesen habe. Der Satz von einer Freundin mit der ich einen tollen Sommer in Alicante genossen habe: “Die Vergangenheit existiert nicht”… groß mit weißen dicken Buchstaben auf einen bunten Hintergrund, sehr auffällig, ein Foto war nicht notwendig.

Ich weiß, oder zumindest ich ahne,  dass sie die Vergangenheit mit viel Schmerz zurück lässt. Sie geht mit viel Positivismus einen Schritt nach vorne, sehr mutig. Sie fängt an endlich, das Leben zu genießen ohne grauen Spinnennetze.

Stimmt, manchmal werden die Dinge, die Situationen sehr hässlich. Der Schmerz war so groß dass Du nur vergessen möchtest, einen neuen Kapitel aufschlagen und nicht mehr nach hinten gucken. Auf Spanisch gibt es ein Spruch “nie zurück gehen, auch nicht um Vorlauf zu nehmen”. Überleg mal ein bisschen, oder besser gesagt… halt mal bitte kurz zu fühlen, zu spüren was in deinem Körper geschieht durch diesen Satz “Die Vergangenheit existiert nicht”. Bei mir… eine innerliche Revolution. Ich habe mir meine Gegenwart vorgestellt, das berühmte “jetzt”. Ich habe mir vorgestellt wie ich mich zwinge das “Jetzt” zu erleben nachdem ich die Vergangenheit…lösche.

Schlimme Momente kamen in meine Gedanken und mein Herz. Momente die ich damals als unnötig bezeichnete, sie waren überflüssig in meinem Leben… soll ich “delete” drücken? neeein… es gibt was magisches beim jeden solcher Momente.  Komm näher, schau sie mal an, spür sie noch einmal. Sie haben was großes geschafft, sehr groß in Dir. Du bist eine Stufe dadurch gestiegen, und noch Eine, und noch Eine… so ist es, kleine Stufe und Einige davon auch so groß dass der Muskelkater hinterher dich behindert hat, Wochen oder Monaten…sogar Jahrelang. Und das für was ich das ganze Mittelmeer geweint habe, ist ein Fels auf meinem Weg geworden. Ein großer Stein wo ich mich im Kreis gedreht habe auf der Suche von einem Schlitz wo ich durchkomme, weiterkomme. Ein Stein…eine Stammsäule auf meinem Weg die geschafft hat aus mir das Beste rauszuholen damit ich aufrecht stehen kann.

Ich muss gerade an meinen Flug heute Abend nach Madrid denken. Ich werde durchs kleine Flugzeugsfenster den blauen Hintergrund mit Wattewolken beobachten. Machmal stelle ich mir vor wie ich durch die Wolken laufe und ich kriege eine Art Höhenangst. Mir fehlt da den festen Boden unter meinen Füßen. Die Felsen würden mir die Sicherheit geben um fest treten zu können und mir Impuls geben jedes mal ich möchte springen oder tanzen. Ich brauche den Boden, meine Vergangenheit, mein Gelerntes. Es gibt mir so viel Kraft das Alles erlebt zu haben dass ich äußerst dankbar bin.

Ich muss nicht aktiv heutzutage die Vergangenheit auffrischen weil ich ihre Effekte und Folgen in mir spüre. Ich fühle und spüre meine Umwandlung, mein emotionellen Wachstum… und das gibt mir viel Ruhe.

Danke Vergangenheit dass es dich gibt und Danke dass du warst so wie du warst. Danke auch DIR obwohl ich damals nicht verstanden habe “warum” das passiert. Heute verstehe ich “wofür”. Heute verstehe ich dass Alles war so wie es sein sollte damit ich heute einen festen Steinweg unter meinen Füssen haben kann.

Danke Vergangenheit dass es Dich gibt, Du warst ein ganz großes Geschenk. Ich nehme Dich mit diese wunderbare Gegenwart zu leben.

 

ps. liebe Freundin, ich hoffe Du empfängst meine Wörter mit der Liebe und Respekt die ich geschrieben habe.

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